Imagefilm für ein Trainingsgerät: Wie man Bewegung sichtbar macht
Ein Rahmen, ein paar Bänder, eine Plattform. Wie zeigt man, was ein Trainingsgerät alles kann? Ein Blick hinter die Kulissen des Drehs für t-Cage.
Ein Rahmen, ein paar Bänder, eine Plattform. Damit trainiert man Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Der t-Cage wird im Leistungssport und in der Reha eingesetzt, unter anderem bei der TSG Reha in Hoffenheim. Das Problem jedes vielseitigen Produkts: Auf einem Foto im Katalog sieht man nur ein Gerät. Was es kann, versteht man erst, wenn man es in Bewegung sieht.
Die Idee: Menschen erklären, das Training zeigt
Im Imagefilm erkläre nicht ich, was der t-Cage kann, sondern die Menschen, die damit arbeiten. Trainer und Athleten erzählen, wie sie das Gerät nutzen, vom Jugendspieler bis zur Leistungssportlerin. Dazwischen steht das Training selbst: nah dran, mit viel Bewegung und dem Licht der Halle.

Diese Mischung hat einen einfachen Vorteil: Aussagen von Trainern und Athleten wirken glaubwürdiger als jede Werbebotschaft. Und die Bilder vom Training beweisen, was gesagt wird.
Ein Drehtag, vier Ergebnisse
Wer ohnehin mit Kamera und Licht in der Halle steht, sollte das Beste daraus machen. Aus dem Dreh sind deshalb gleich mehrere Dinge entstanden:
- der Imagefilm, gedreht und geschnitten
- Reels für Social Media, jeweils mit einer Person im Mittelpunkt
- Fotos für Website, Presse und Social Media, vom Gerät im Raum bis zu den Details
- eine Logoanimation für Filmanfang, Abspann und Social Media, im Quer- und im Hochformat

Warum die Reels so gut liefen
Die beiden Reels wurden auf Instagram zusammen über 35.000-mal abgespielt, mehr als zehnmal so oft, wie der Kanal Follower hat. Allein das Karate-Reel mit Anna kam auf rund 20.400 Aufrufe.
Der Grund liegt im Konzept: Jedes Reel stellt eine Person in den Mittelpunkt. Eine Karateka im t-Cage ist ein Bild, bei dem man hängen bleibt, auch wenn man das Gerät noch nie gesehen hat. Hochformat, kurze Länge und eine klare Bewegung schlagen jede Produktbeschreibung.

Was ich daraus mitnehme
- Zeigen statt behaupten. Bei erklärungsbedürftigen Produkten überzeugt die Anwendung, nicht das Datenblatt.
- Echte Nutzer vor die Kamera. Trainer und Athleten sind die besten Botschafter.
- Einen Drehtag mehrfach nutzen. Film, Reels, Fotos und Animation aus einem Termin sparen Zeit und Budget.
Den Imagefilm, die Reels und die Fotos finden Sie in der Case Study zu t-Cage.